Veganer Hund?

 

Die vegane Fütterung von Hunden kommt immer mehr in Mode. Die Anfragen nach veganen Futterplänen sowie durch vegane Fütterung entstandene Mangelerscheinungen (für die man bei mir dann  einen Nahrungsergänzungsmittelplan zusammenstellen lassen möchte) häufen sich in meinem Postfach mittlerweile.

Ich kann keinen solcher Fälle bearbeiten.

Weder erstelle ich vegane Futterpläne, da Hunde nun einmal omnivore Carnivoren sind und dementsprechend die  Nährstoffe in veganen Rationen einfach nicht ausreichend vom Körper aufnehmen können  (Stichwort: schlechte Bioverfügbarkeit), selbst wenn die Eiweiße, Fette, Mineralstoffe und Vitamine im einigermaßen richtigen Maß in der Ration enthalten sind. Stimmt die Aminosäurenzusammensetzung (das sind die Eiweiß-Bausteine) bei den Eiweißen zum Beispiel nicht, so werden diese größtenteils ungenutzt wieder ausgeschieden, da sie eben pflanzlich sind. Ebenso verhält es sich mit Nahrungsergänzungsmitteln. Man kann bei einem fütterungsbedingten Vitamin D-Mangel nicht einfach Vitamin D-Tabletten in den Hund geben, ohne dass die Relation der anderen Nährstoffe wie Fette (da fettlösliches Vitamin) und z.B. Vitamin K (ohne das Vitamin D nicht aufgenommen werden kann), Mineralien, Enzyme, Coenzyme etc. nicht passt.

Möchte man sein Haustier vegan ernähren, so sollte man sich eher überlegen, Kaninchen oder Meerschweinchen zu halten als einen Hund. Die vegane Fütterung von Hunden ist schlichtweg nicht artgerecht und in meinen Augen sogar tierschutzrelevant. Der komplette Verdauungstrakt der Hunde, deren Stoffwechsel, der ganze Organismus ist der eines Beutegreifers. Hunde sind zwar keine Wölfe, jedoch können Hunde und Wölfe zeugungsfähige Nachkommen produzieren, was für eine sehr nahe genetische Verwandschaft spricht. Hunde brauchenalso definitiv tierische Nahrunsgmittel in ihrer Futter-Ration.

 

 

 


BARF - kurz für Bones and Raw Food oder "eingedeutscht" Biologisch Artgerechte Rohe Fütterung - entwickelt sich mehr und mehr zum Trend in der Hundefütterung.

 

Zu Recht- denn es gibt definitiv keine bessere Möglichkeit, seinen Vierbeiner artgerecht zu ernähren, als sich am Beutetier zu orientieren - und genau hier setzt die Barf-Fütterung an.

Durch die genaue Zusammensetzung der einzelnen Rohfutterkomponenten ist der Hund mit allen Nährstoffen versorgt, die er braucht. Im Gegensatz zu Fertigfutter hat BARF eine viel bessere Bioverfügbarkeit, das heißt, es kann vom Körper leichter und effektiver verdaut werden und entlastet somit den Verdauungstrakt des Hundes enorm. Zudem sorgt die Rohfütterung für ein gesundes Immunsystem und kann individuell auf allergische oder kranke Tiere sowie Welpen/ Junghunde und trächtige Hündinnen abgestimmt werden.

So einzigartig wie Ihr Hund sollte auch sein Futter sein. Bei mir können Sie sich einen individuellen Futterplan für Ihren Liebling zusammenstellen lassen. Jeder Futterplan beinhaltet eine ausführliche Beratung zum Thema Barf, nützliche Infos zu jeder einzelnen Komponente - und natürlich gehe ich dabei auch ganz speziell auf Ihre Fellnase ein.

 

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern auf meiner Seite!

 

Alexandra Geigele

 

 

 

"Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand."

 

Charles Darwin